Heim-IV oder stationäre IV?

Für die Heim-IV gibt es gute Argumente:

  • Die Gefahr mit unter Umständen hochresistenten Hospitalkeimen konfontriert zu werden ist natürlich geringer.
  • Bei guter Ausbildung und Konsequenz in der Selbstbehandlung geringere Gefahr, Keime in die Blutbahn zu schleusen
  • Das Essen ist zuhause zumeist besser
  • Dadurch kann eine Gewichtsabnahme besser unterbunden werden
  • Die Zeiten können ggf. besser eingehalten werden, als stationär

Die stationäre IV-Therapie hat ebenfalls gute Argumente:

  • Engmaschige Kontrolle auf unerwünschte, gar gefährdende Wirkungen
  • Ggf. kann der Patient besser ruhen, was unter der körperlich belastenden IV immer angestrebt wird
  • Für den Patienten weniger belastend, wenn er zuhause auf sich gestellt gewesen wäre mit Durchführung der IV, Haushalt, Nahrungsbeschaffung
  • Es können während des Aufenthaltes weitere Untersuchungen geplant und durchgeführt werden, für die der Patient nicht extra anreisen muss
  • Kein hygienscher Platz für die Zubereitung der IV-Gaben erforderlich
  • Kein hygienischer Kühlschrankraum für die Lagerung der Medikamente erforderlich

01.02.2018 | Kai-Roland Heidenreich | zuletzt bearbeitet 05.02.2018
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